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Schweizerische Schleppschiffahrtgenossenschaft 1919-1938
 
1919 Gründung der Schweizerischen Schleppschiffahrtsgenossenschaft.
Es wird ein Heckraddampfer unter dem Namen "Schweiz" und ein GSK Name "Aare" erworben.
Von 1919-1926 Bau des Hafenbecken I in Basel-Kleinhüningen.
 
1920 8 Güterschleppkähne und ein Seitenraddampfer"Zürich" werden bei Buss AG in Augst BL in Auftrag gegeben.
Die ersten Vertretungen im Ausland:
In Rotterdam: C.W.H. van Dam & Co. (DAMCO)
In Antwerpen: R. Moor, Frères et Cie.
In Mannheim: Gründete die SSG Ihre erste eigene Niederlassung.
In Strassbour: Société Alsacienne de Navigation Rhénane (SANARA)
 
1922 Der langjährige spätere Direktor Dr. Nicolas Jaquet tritt in die Firma ein.
Die SSG gibt zwei weitere Dampfschlepper "Luzern" und "Bern" in Auftrag.
Ein Dampfkranschiff "St. Gotthard" wird zum leichtern unterwegs, in Auftrag gegeben.
Dampfschlepper "Zürich" wird in Betrieb genommen.
Eröffnung des Hafenbecken 1 in Kleinhüningen.
 
1923 Im April kommt der Dampfschlepper "Bern" und im Juni die "Luzern" in Betrieb.
In Rotterdam und in Ruhrort werden eigene Niederlassungen gegründet.
Bau des ersten Getreidesilos 11 000 Tonnen.
 
1924 300 000 Tonnen Kohlen als Repartionszahlung an Italien, werden von der SSG nach Basel und von der SBB weiter nach Italien transportiert.
In Strassbourg (Société Franco Suisse de Navigation SA) und Kehl werden eigene Niederlassungen in Betrieb genommen.
Zur Talfahrt werden regelmässig Gonzenerz zur verhüttung ins Ruhrgebit gebracht.
Die Jahresleistung wird auf 795 000 Tonnen gesteigert und fährt trozdem ein Verlust von Fr. 270 000.- ein.
 
1925 Alle  Kohlen für die Schweizerischen Gaskraftwerke laufen über die SSG.
 
1926 In Strassbourg nimmt die SSG ihre neuerstellte Umschlagshalle in Betrieb.
 
1927 Der Heckraddampfer "Schweiz" wird verkauft und die SSG vergrössert damit ihre Kanalflotte.
 
1928 Nur während 33 Tagen ist die Schiffahrt bis Basel möglich.
 
1929 Bau des Kraftwerkes Kembs und somit auch die erste Schleuse.
 
1931 Die günstigen Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften Kehl, Ludwigshafen, Ruhrort, Rotterdam und Antwerpen stärken die Gesamtorganisation SSG.
 
1932 Die SSG hat ihre Kanalflotte nochmals erweitert und sich an einer neuen Gessellschaft, der Navalsa SA beteiligt, die im innerfranzösischen Kanalverkehr bestätigt.
 
1934 Das Spetitionshaus Hans Im Obersteg & Cie. wird erworben und reorganisiert.
 
1935 Die "Tankreederei AG der Schweizer Schleppschiffahrtgenossenschaft" wird - aus Haftungsgründen - als selbständiges Unternemen gegründet.
Die SSG baut zwei Schleppkähe zu Tankkähnen um. TSK Beresina und TSK Marignano.
Beteiligung an der Alpina Reederei AG für den Kauf der ersten Motorschiffe, Alpina 1-5.
In Basel wird eine Verladebrücke für Stückgut in Betrieb genommen.
 
1936 Direkte fahrt mit dem Küstenmotorschiff "Bernina" von London nach Basel mit einer Ladung Zucker.
 
1937 Die SSG baut in die acht Schleppkähne, die in Augst gebaut wurden, Sulzer Motoren ein.
Der Dampfradschlepper "Zürich"wird mit 3 x 800 PS Sulzermotoren ausgestattet.
 
1938 Das revidierte Obligationenrecht erfordert eine Umwandlung der Schweizer Schleppschiffahrtsgenossenschaft in eine Aktiengesellschaft. 
Gleichzeitig wir der Firmenname geändert in Schweizerische Reederei AG. (SR)
Durch die gute Erfahrung mit der umgebauten "Zürich" wird der Grosschlepper "URI" in Auftrag gegeben.(4x900 PS)
Die Rhein- und Kanalflotte der Schweizerischen Reederei AG einschlisslich ihrer allierten Gesellschaften umfasst jetzt über 160 Einheiten mit 98 000 Tonnen und 16 000 PS Antriebskraft. 
Die Kanalpeniche "Maren" wird gekauft und zum Schulschiff "Leventina" umgebaut.
Quellenangabe: Aus dem Buch "50 Jahre Schweizerische Reederei AG"

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